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2009-12-23 12:15 von Gerhard Jensen

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in Spiegel-Online stehen einige interessante

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2009-12-05 13:24 von Gerhard Jensen

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2010-03-15 17:17 von Hans Gebhard

Druckkammertauchfahrt

9 Interessierte des PTC machen eine Druckkammertauchfahrt

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2010-01-01 13:43 von Gerhard Jensen

Neujahrsschwimmen 2010

Zum 37. Mal fand das tradionelle Neujahrsschwimmen der DLRG statt.

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2009-12-23 12:15 von Gerhard Jensen

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Druckkammertauchfahrt

2010-03-15 17:17 von Hans Gebhard

in der Druckkammer
Vorbereitung zum "Abtauchen"

Donnerstag 11.03.2010, um 17:00 Uhr treffen sich 9 Interessierte des PTC vor der Praxis MedicOx von Dr. Trombitas, um der praxiseigenen Druckkammer einen Besuch abzustatten. Nachdem Kaffee, Kekse und Mineralwasser gebunkert sind, beginnt der Doc mit einem interessanten Vortrag über Sinn und Zweck und die Einsatzmöglichkeiten der hyperbaren Sauerstoffmedizin bei der Behandlung spezieller Krankheitsbilder, bei denen die allgemeine Medizin leider nicht oder nicht so wirkungsvoll eingesetzt werden kann. Erkrankungen der Beine bei Zuckerkranken, Venenleiden, Gasbrand, Hörsturz und Tinitus schlechthin alle Erkrankungen bei denen eine mangelhafte Versorgung der Gewebe mit Sauerstoff vorliegt. Natürlich kommen die Behandlungsmöglichkeiten von Taucherkranken wie Lungenriss und DCS nicht zu kurz, aber das ist den ausgebildeten Tauchern nicht so ganz neu. Heute geht es im wesentlichen um das Life-Erlebnis einer Druckkammerfahrt entsprechend einer Wassertiefe von 15 m (Umgebungsdruck 2,5 bar), bei der über einen Zeitraum von 20 Minuten reiner Sauerstoff geatmet wird. Jeder der Anwesenden weiß spätestens seit der Nitrox-Ausbildung, dass Sauerstoff über einen längeren Zeitraum bei einem Sauerstoff-Partialdruck von 1,6 bar geatmet, giftig auf das Zentrale Nervensystem wirkt und zwangsläufig zu einem spastischen Krampf führt.[nbsp

Vor dem Einstieg in die Druckkammer gibt es noch einen kurzen Gesundheitscheck durch den Doc, wobei großer Wert auf die aktuelle Tauchtauglichkeit gelegt wird. In einigen Fällen wird bemängelt, dass kein Röntgenbild der Lunge angefertigt worden ist. Nur damit können Schwachstellen der Lunge wie Emphyseme erkannt werden.

Nun geht's los. Der Abtauchvorgang auf 15m Tiefe dauert verhältnismäßig lange. Es fällt auf, dass wesentlich öfter als im Wasser der Druckausgleich durchgeführt werden muß. Nach Erreichen der maximalen Tiefe heißt es Masken auf und entspannt 100% Sauerstoff atmen. Für mich stellt sich das etwas schwierig dar, da ich einen erhöhten Atemwiderstand spüre, der überwunden werden muß. Mir geht durch den Kopf, dass sich so oder ähnlich ein beginnendes Essoufflement anfühlen muss. Während der 20 Minuten ist nur das schnorchelnde Atemgeräusch der "Taucher" und hin und wieder die Stimme aus der Kommandozentrale zu hören, denn jeder von uns wird bei der Aktion von einer Videokamera überwacht. Dann ertönt die Ansage "Wir tauchen auf" und mit dem sinkenden Kabinendruck setzt der Druckausgleich in den Ohren ein, dieses Mal jedoch automatisch. Während es bei der Druckerhöhung in der Kammer fühlbar warm wurde, kühlt sich die Luft nun deutlich ab. Einige hüllen sich in Decken ein. Klar, bei Kompression wird Wärme frei, bei Druckentlastung muss Wärme zugeführt werden!! 

Nach 45 Minuten öffnet sich die Tür der Druckkammer und Doc Trombitas erscheint um sich vom Wohlbefinden der "Taucher" zu überzeugen. Es folgt noch eine längere Diskussion über das Erlebte und die Vielfalt weiterer Einsatzmöglichkeiten der hyperbaren Sauerstofftherapie, bis die Gruppe nach 4,5 Stunden den Heimweg antritt.

Ein Erlebnis dieser Art mit den wissenschaftlichen Aspekten und der persönlichen Erfahrung sollten sich Taucher ruhig öfter gönnen besonders dann, wenn die Druckkammer direkt vor der Haustür liegt.

Wer hat das schon ....

Hans Gebhard

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