Aktuelle Nachrichten

2009-12-23 12:15 von Gerhard Jensen

Tauchen auf Spiegel-Online

in Spiegel-Online stehen einige interessante

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2009-12-05 13:24 von Gerhard Jensen

neue Mitglieder

die Entwicklung der Mitgliederzahlen war 2009 sehr erfreulich

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Veranstaltungen und Termine

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2010-03-15 17:17 von Hans Gebhard

Druckkammertauchfahrt

9 Interessierte des PTC machen eine Druckkammertauchfahrt

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2010-01-01 13:43 von Gerhard Jensen

Neujahrsschwimmen 2010

Zum 37. Mal fand das tradionelle Neujahrsschwimmen der DLRG statt.

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2009-12-23 12:15 von Gerhard Jensen

Tauchen auf Spiegel-Online

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Clubfahrt nach Korfu (Griechenland)

Im Jahr 2006 führte uns die Clubfahrt nach Korfu in Griechenland.
Harald Rickenstorff hat den folgenden Reisebericht verfasst.
In den frühen Morgenstunden des 9. September 2006, um genau zu sein, um 2.00 Uhr, trafen sich 17 Vereinsmitglieder und Freunde zum Check-In am Flughafen in Hannover.
Trotz des frühen Starttermins um 4.00 Uhr war die gesamte Gruppe bester Laune, galt es doch, in Kürze die ausgewählte Tauchbasis vom Urgestein Rolf Weyler für die Topspots von Korfu zu besuchen.
Nach 2½ stündigem Flug wurde pünktlich um 7.30 Uhr (!! Zeitumstellung ) der Flughafen von Korfu erreicht. Dank der Übersichtlichkeit des Flughafens war die gesamte Truppe in kürzester Zeit im wartenden Bus. Binnen einer Stunde hatten wir den Ausstiegspunkt in Paleokastritsa erreicht.
Hans organisierte das Verteilen der Bungalows auf die Gruppenmitglieder und machte sich dann mitsamt Bus Richtung Tauchschule, um das Tauchgepäck in der Nähe auszuladen. Zu schleppen gibt’s ja am ersten und letzten Tag für alle genug.
Während die eine Hälfte die Zimmer bezog und die ersten Einkäufe tätigten, nahm sich die andere Hälfte die Zeit, um das Tauchgepäck zur Basis zu schleppen, um sich dort einzurichten. Die Einzelreisenden mussten sich wohl oder übel entscheiden, was zuerst dran war, aber der Tag war ja noch lang.>br/> Zu diesem Zeitpunkt zeigte sich auch die gesamte Sonnenseite und bescherte uns schon früh hochsommerliche Temperaturen bei absoluter Windstille.
Das war’s – Taucherwetter wie aus dem Bilderbuch!! – und das sollte die ganze Woche so bleiben.
Der erste Tag wurde langsam geruhsam und der Urlaub fing für alle schlagartig an. Man begnügte sich mit ersten Erkundungen der Örtlichkeiten oder nahm ein Bad im klaren Wasserr am Sand – bzw. Kieselstrand bei Wassertemperaturen um die 26°. Nach einem gemeinsamen Abendessen beendete man den Tag jedoch schnell, um für die ersten Tauchgänge am nächsten Tag fit zu sein.
Am Sonntag morgen um 9.00 Uhr trafen sich alle Aktiven (14 Personen), teilten die Buddyteams ein und rödelten Ihre Gerätschaft in die zwei bereitstehenden Boote. Die Basis verfügt über einen Tauchkutter für 18 Personen und ein Schnellboot für 8 Personen. So können zeitgleich nähere und weiterliegende Tauchreviere bis zu 4 mal am Tag angefahren werden. Obwohl die Basis vollkommen belegt war, ging während der gesamten Woche alles ruhig, gelassen und abwicklungstechnisch einwandfrei zu. Jeder bekam in den kommenden 5 Tage abwechselnd Gelegenheit, den Kutter, oder das Speedboot zu benutzen.
Am ersten Tag ging es Richtung „Bobbyfelsen„. In Sichtweite der Basis liegend, ein richtiger Spot zum Eintauchen, mit Tiefen bis zu 30 Meter, durch die ruhige See strömungsfrei und ideal für alle Bronzetaucher, die das erste Mal Sichtweiten über 50 cm genießen konnten. Nach Angelsee Meißen, Messinghausen, Gammel Albo und evtl. Hemmoor hieß es ab sofort: Tolle Sicht mit bis zu 40 Meter!, warmes Wasser und absolut entspanntes Tauchen in neuem Gelände. Das ausgerechnet der Bobbyfelsen zwei Kameraden noch zu „Bobbyisten„ machen würde, war zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht klar.
Neben Klosterwand, Kristallo, Megali und dem wunderschönen Odysseusfelsen wurden weitere Spots besucht. Diverse Höhlen waren zu durchtauchen und jeder konnte die abwechselungsreiche Unterwasserlandschaft bewundern. Bedauernswerterweise ist das Mittelmeer jedoch derart überfischt, das Sichtungen von Fischschwärmen mehr oder weniger zufällig waren. Der Stimmung tat das keinen Abbruch und nach den Tauchgängen trafen sich alle am Strand zum Sonnenbaden , Schnorcheln oder Schwimmen.
Abends vor dem verabredeten Essen wurden die Highlights des Ortes, wie das auf einer Anhöhe am Meer gelegene Kloster besucht. Einige wagten sich auf steinigen Wegen in den 200 Meter höhergelegenen Ort Lakones , um die Erfahrung zu machen, das ein Abstieg über eben diesen Weg, bei stockfinsterer Nacht mit nur einer Lampe, auch etwas besonderes sein kann. Stimmung war auf jeden Fall immer dabei und letztendlich sind alle heil und gesund gelandet.
Nachdem man schon an 3 Tauchtagen diverse Spots gesehen hatte, wurde die Klosterwandbucht angefahren, um, sagen wir mal, etwas Orientierungstauchen zu üben. Das Briefing wurde wie immer deutlich und laut vorgetragen. Die Problematik des Vertauchens angesprochen und los ging es. Nachdem sich eine kleine Gruppe durch eifernde Neugier eines Einzelnen, auf der Suche nach Schnecken und Langusten, aus den Augen verloren hatte, landeten zwei davon etwas außerhalb vom Spielfeld und mussten schließlich, nachdem die Luft verbraucht war, unplanmäßig aufsteigen. Kein Boot, keine Gruppe – außer Fels gab’s nichts zu sehen. Also Boje aufblasen und kräftig schwimmen, um erst einmal Sicht auf das Umland zu bekommen. Während die zwei sich redlich mühten, machte sich das Boot mit dem Rest der Gruppe bereits auf Suche, um die Vermissten aufzuspüren. Sie hatten sich vertaucht und waren statt zurück an Land, in Richtung Bobbyfelsen verschwunden und just hinter diesem Fels an die Oberfläche gelangt. Erst nach umrunden dieser Insel wurden die Boje und die Zwei gesichtet und geborgen. Der Spitzname „ Bobbyisten“ war geboren und nichts ist ja bekanntlich so schön wie Schadenfreude!
Am vorletzten Tag gab es dann eine Einladung von Rolf Weyler zu einem gemeinsamen Abschlußabend in einer Taverne, bei griechischer Folklore und Tanzdarbietungen. „NEPTUN„ höchstpersönlich (in Gestalt von Rolf W.) erinnerte an die Erlebnisse der letzten Woche und wiederholte einige der Anekdoten, die sich auf den Booten ereignet hatten.
Dies war der Zeitpunkt, sich auf das Ende der Tour einzustellen und fast alle nutzen den letzten, tauchfreien Tag vor dem Abflug, um mittels Leihwagen den nördlichen Teil der Insel und insbesondere den Aufenthaltsort von „Sissy„ und Korfu-Stadt zu erkunden.
Bereits in der Maschine sitzend, zeigte sich mit einem überwältigendem Gewitter, das die Saison vorbei war. Wir hatten noch 1 Stunde in der Maschine sitzend, Zeit und Gelegenheit, die Woche Revue passieren zu lassen , bevor wir Richtung Hannover abhoben.
Es war eine tolle Truppe, ein schönes gemeinsames Erlebnis, was zeigt, wie wichtig auch Vereine in der heutigen Zeit sind. Wie wichtig Leute sind, die die Bereitschaft mitbringen, derartiges, zur Zufriedenheit aller, auf die Beine zu stellen. Es macht Lust auf mehr und der Dank geht an alle, die bei der Organisation und dem Gelingen der Fahrt mitgeholfen haben.
Weiter so !!
Einen kleinen Eindruck von Korfu über und unter Wasser sollen die Fotogalerien wiedergeben. Die Bilder sind von Marie, Beate, Christiane, Steffi und Hans.